13.09.26 – 14:00 bis 15:30 Gespräch in der Grabungsstaedte
Gemeinsam(e) Erfahrung teilen? Wie wir erinnern.
Etwa 60 Menschen erkundeten am Tag des offenen Denkmals 2026 – eine Woche nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt – die GRABUNGSSTAEDTE und suchten den Austausch. Die sehr vertrauensvoll und zugleich offen geführten Gespräche verbanden Denkmal, Kunst, persönliche Geschichten und Biographien mit sozialen und politischen Fragen. Mit der erfrischenden übergreifenden Perspektive und Quintessenz: Weniger über das Problem reden, sondern über die Lösung.
Grabungsstaedte bildet Geschichte des industriellen Bauens des 20. Jhdts. ab und bewahrt sie in einer Zeitkapsel: Für gegenwärtige und für spätere Befragungen. Das übergeordnete Jahresmotto NetzWERKEN gießt in einen Begriff, was für Baukultur, eine lebendige Erinnerungskultur und Denkmalpflege unverzichtbar ist: Das gemeinsame Engagement von Menschen und die strukturellen Verbindungen von Organisationen.
Welche Netzwerke spannen sich durch die GRABUNGSSTAEDTE? Was verbinden Menschen mit diesem Ort und warum hat er (für sie) eine Bedeutung? Welche Geschichten haben sich durch die im Kunstwerk angelegten Veränderungen durch Mensch, Tier und Pflanze entwickelt? Und erzählen diese unerwartete, ganz andere Geschichte(n)? Wie kann der respektvolle Umgang mit Kultur(erbe) und damit untereinander differenziert(er) gelingen? Was schätzen Menschen an Kulturerbe? Was kostet Erinnerung? Was ist uns das wert?
https://www.tag-des-offenen-denkmals.de





